Bedarf vor Bauform
Wer sicher sitzen, ein- und aussteigen kann, betrachtet andere Lösungen als eine Person, die im Rollstuhl bleiben muss. Auch Gleichgewicht, Bewegungsradius, eine mögliche Begleitperson und die Nutzung mit Gehhilfe gehören in das Gespräch. Eine seriöse Auswahl beginnt deshalb nicht mit einem Produktnamen, sondern mit den Bewegungen am unteren und oberen Haltepunkt.
Ein Sitzlift fährt entlang der Treppe. Plattformlifte nehmen einen Rollstuhl auf und benötigen entsprechend mehr Raum. Hublifte bewegen eine Plattform senkrecht über einen begrenzten Höhenunterschied. Welche Variante passt, lässt sich erst zusammen mit dem Gebäude beurteilen.
Die Treppe bleibt Verkehrsweg
Auch nach dem Einbau nutzen andere Menschen die Stufen. Der Lift sollte in Ruheposition möglichst wenig Durchgang beanspruchen. Türen, Podeste, Geländer, Heizkörper und Laufwege können den Start, das Ziel oder die Parkposition beeinflussen. Bei gemeinsam genutzten Treppenräumen kommen rechtliche und brandschutzbezogene Prüfungen hinzu.
Bedienung praktisch prüfen
Klappteile, Gurt, Drehfunktion, Fußbrett und Steuerung sollten von der künftigen Nutzerin oder dem künftigen Nutzer selbst bedient werden können. Lassen Sie sich außerdem erklären, wie der Lift gerufen wird, wo er lädt und was bei einer Unterbrechung geschieht.
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